PROGENIAAhnenforschung Ersteinschätzung
Leistungen
Was wir für Sie tun

Ahnenforschung oder gezielte Archivrecherche

Sie möchten Ihre direkten Vorfahren erforschen lassen? Wir verfolgen Ihre Familienlinien anhand überlieferter Quellen und bereiten die Ergebnisse als Stammbaum und Forschungsbericht auf.

Sie forschen bereits selbst und suchen einen bestimmten Kirchenbucheintrag, eine Urkunde oder eine fehlende familiäre Verbindung? Wir übernehmen die gezielte Recherche. Beide Leistungen können Sie einzeln beauftragen oder bei Bedarf kombinieren.

Weg I

Ahnenforschung

Der vollständige Weg von Ihnen zurück in die Zeit, aus der noch Aufzeichnungen erhalten sind. Wir rekonstruieren nicht nur, wie Ihre Vorfahren hießen, sondern wo sie lebten, welchen Wegen sie folgten und wie aus ihren Familien schließlich Ihre eigene wurde.

Erforschung der direkten Vorfahren

Wir arbeiten Generation für Generation rückwärts: von Ihnen zu Ihren Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Jede Generation wird abgeschlossen, bevor die nächste beginnt — so entstehen keine Lücken, die später alles infrage stellen.

Erstellung des Stammbaums

Sie erhalten den Stammbaum als GEDCOM-Datei, die sich in jedes gängige Genealogieprogramm einlesen lässt, und zusätzlich als PDF zum Ausdrucken. Dazu Personenblätter mit allen ermittelten Daten je Vorfahr.

Quellenbelege

Zu jeder Angabe gehört ihre Quelle: Archiv, Bestand, Signatur, Blatt- oder Eintragsnummer. Wo wir Kopien anfertigen dürfen, liegen sie bei. Wo eine Angabe nur erschlossen ist, steht das ausdrücklich dabei.

Digitales Ergebnis

Alles, was entsteht, bekommen Sie in offenen Formaten — GEDCOM, PDF, JPG. Nichts ist an ein Programm oder ein Abonnement gebunden. Ihre Forschung gehört Ihnen und bleibt in zehn Jahren noch lesbar.

Weg II

Archiv- und Kirchenbuchrecherche

Der gezielte Auftrag, wenn Sie selbst forschen und an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommen — weil der Bestand nicht digitalisiert ist, weil das Archiv zu weit weg liegt oder weil die Handschrift sich nicht entziffern lässt.

Kirchenbücher
Tauf-, Trau- und Bestattungsregister sind die wichtigste Quelle für die Zeit vor den Standesämtern. Je nach Region reichen sie bis ins 16. oder 17. Jahrhundert zurück. Viele Bestände sind heute digital verfügbar, andere nur in kirchlichen oder staatlichen Archiven.
Standesamtsregister
In Preußen ab dem 1. Oktober 1874 verpflichtend, im übrigen Deutschen Reich ab dem 1. Januar 1876. Im linksrheinischen Gebiet reichen Zivilstandsregister teilweise bis in die französische Zeit zurück. Die gesetzlichen Fortführungsfristen betragen 110 Jahre für Geburts-, 80 Jahre für Ehe- und 30 Jahre für Sterberegister. Danach richtet sich die Benutzung nach dem jeweils geltenden Archivrecht.
Ortsfamilienbücher
Systematisch ausgewertete Ortsbestände, die alle Familien einer Gemeinde über Jahrhunderte erschließen. Wo eines existiert, verkürzt es die Recherche erheblich — deshalb steht die Prüfung darauf immer am Anfang.
Militärunterlagen
Stammrollen, Musterungs- und Ranglisten sowie die Verlustlisten des Ersten Weltkriegs. Sie nennen häufig Geburtsort und Beruf und schließen damit Lücken, die die Kirchenbücher offenlassen.
Auswandererlisten
Die Hamburger Passagierlisten, Bremer Verzeichnisse und die Ankunftslisten der Zielhäfen. Für Familien mit ausgewanderten Zweigen oft die einzige Brücke über den Atlantik.
Adressbücher und Zeitungen
Adressbücher belegen Wohnorte und Berufe zwischen den amtlichen Einträgen. Zeitungen liefern Familienanzeigen, Traueranzeigen und gelegentlich das, was kein Register festhält: die Geschichte hinter dem Datum.
Ergänzend

Was darüber hinaus möglich ist

Kurrent- und Sütterlin-Transkription

Sie haben Briefe, Urkunden oder Tagebücher, die niemand mehr lesen kann. Wir übertragen sie zeilengetreu in heutige Schrift — mit Anmerkungen zu unsicheren Stellen statt geglätteter Vermutungen.

Gedruckte Familienchronik

Der Forschungsbericht als gebundenes Buch — mit Stammbaum, Personenblättern, Quellenverzeichnis und den Abbildungen der Originaldokumente.

Im Paket Familienchronik sind drei gedruckte Exemplare bereits enthalten. Weitere Exemplare oder eine gedruckte Chronik zu anderen Aufträgen können Sie als Zusatzleistung beauftragen.

Heraldische Ahnentafel

Ihre Ahnentafel als gestalteter Kunstdruck im Format 50 × 70 cm, gesetzt in der Formensprache klassischer Stammtafeln. Auf Wunsch gerahmt.

Grenzen

Wo auch wir nicht weiterkommen

Ahnenforschung ist keine Frage der Mühe, sondern der Überlieferung. Wo Quellen fehlen, hilft kein Aufwand. Das betrifft vor allem vier Fälle:

  • Kriegsverluste. Viele Kirchenbücher sind im Dreißigjährigen Krieg oder im Zweiten Weltkrieg verbrannt. Was 1945 vernichtet wurde, existiert nicht mehr — auch nicht in Kopie.
  • Sperrfristen. Die gesetzlichen Fortführungsfristen betragen 110 Jahre für Geburtenregister, 80 Jahre für Ehe- und 30 Jahre für Sterberegister. Nach Ablauf dieser Fristen richtet sich die Benutzung nach dem jeweils geltenden Archivrecht.
  • Namensgleichheit. In manchen Regionen tragen ganze Dörfer denselben Familiennamen. Ohne einen unterscheidenden Beleg bleibt eine Zuordnung eine Vermutung — und als solche kennzeichnen wir sie.
  • Fehlende Ausgangsdaten. Ohne einen belegbaren Anknüpfungspunkt in der eigenen Familie beginnt die Suche im Nichts. Ein Sterbedatum eines Großelternteils genügt oft schon.

Diese Punkte prüfen wir in der kostenlosen Ersteinschätzung, bevor Sie irgendetwas beauftragen. Sieht es aussichtslos aus, sagen wir es Ihnen — und nehmen den Auftrag nicht an.