Wo wir die Bestände kennen
Ahnenforschung ist überall dieselbe Methode, aber nirgends dieselbe Arbeit. Welche Register es gibt, ab wann sie geführt wurden, in welcher Sprache sie stehen und in welchem Archiv sie heute liegen — das entscheidet die Geschichte des Ortes, nicht die des Fachs.
Für diese drei Regionen haben wir das nicht angelesen, sondern über Jahre benutzt. Jede Seite nennt die Verwaltungsgrenzen, die Quellen mit ihren Zeiträumen, die zuständigen Archive, die Fallstricke der Region und einen Fall aus der Praxis.
Oldenburger Land
Wesermarsch, Ammerland, Friesland und das katholische Oldenburger Münsterland. Dichte Kirchenbuchüberlieferung ab dem 17. Jahrhundert, Zivilstandsregister aus der französischen Zeit — und Hofnamen, die denselben Mann in zwei Einträgen verschieden heißen lassen.
Saarland
Vor 1815 ein Dutzend Herrschaften, danach drei Staaten auf einem Gebiet. Dafür staatliche Personenstandsregister schon ab 1798 — und katholische Matrikel, die in Latein und im Revolutionskalender gelesen werden wollen.
Banat
Donauschwäbische Dörfer, im 18. Jahrhundert planmäßig angesiedelt. Matrikel in drei Amtssprachen, Bestände in vier Staaten und Ansiedlungslisten, die den Weg zurück nach Lothringen und an die Saar weisen.
Und der Rest des Sprachraums
Progenia forscht im gesamten deutschsprachigen Raum — Hunsrück und Mosel, Hessen, Mecklenburg, Berlin, die östlichen preußischen Provinzen, die Niederlande, dazu die Auswanderung nach Nordamerika. Dort arbeiten wir mit denselben Methoden, nur ohne den Vorsprung der Ortskenntnis. Das macht die Recherche nicht schlechter, gelegentlich aber länger — und das sagen wir vorher, nicht hinterher.
Ihre Region ist nicht dabei?
Sagen Sie uns Ort und Zeitraum. Wir prüfen kostenlos, was die Quellen hergeben — und ob sich der Auftrag lohnt.